Wiederum ein ereignisreiches Jahr

12.12.2018

«Wie schnell doch das Jahr vergangen und was alles wieder gelaufen ist» – eine Aussage, die man landauf, landab gegen das Jahresende hin auch in der Fleischbranche immer wieder hört.

Im Wissen darum, dass das so bedeutende Jahresendgeschäft in den meisten Fällen erst noch ansteht, wurde das Jahr 2018 in wirtschaftlicher Hinsicht vor allem durch das günstige Grillwetter, den erneut höheren Margendruck wie auch den anhaltenden Einkaufstourismus geprägt. In den letzten Jahren intensivierte sich jedoch auch in der Gesellschaft ein Wandel, wird doch der Konsum an Fleisch als wohl emotionellstem Lebensmittel zunehmend hinterfragt, sei dies aus Gründen des Tierschutzes bzw. der Ethik, der Öko­logie/Nachhaltigkeit oder auch, wenn es um die Ernährung bzw. Gesundheit geht. Teilweise handelt es sich dabei um vorübergehende Hypes, die oft einfach nur cool sind. Manchmal reicht das Spektrum jedoch bis hin zu fundamentalistischen, ideologischen Strömungen, die längerfristig angelegt sind. Vereinzelt führen solche gar zu gewalttätigen Aktivitäten, wie die Beispiele der militanten Tierschutzaktivisten klar zeigen, die mit ihren Aktionen die Rechtsprinzipien unseres Landes nichts anderes als mit Füssen treten! Stark zu schaffen macht uns unverändert der ausgeprägte Mangel an Lernenden, vor allem aber auch derjenige beim Kader – eine Herausforderung, der es sich ausnahmslos mit vereinten Kräften und mit noch mehr Nachdruck weiterhin zu stellen gilt! Im neuen Jahr ebenso spannend werden auch die verbandsinterne Strategieüberprüfung sowie die neuen GAV-Verhandlungen sein, auch wenn der aktuelle GAV bereits bis Ende 2020 verlängert werden konnte. Zuerst steht nun einmal das für unseren Sektor so wichtige Jahresendgeschäft an. Dieses hat bereits im Vorfeld im Zusammenhang mit der Bewilligung von vorüber­gehender Sonntagsarbeit für das kurzfristige Vorbereiten von Fleischfondues einiges an Wirbel verursacht, welcher dank den Abklärungen des Verbandes beim Seco zumindest entschärft werden konnte. Im Namen der Verbandsleitung und der Geschäftsstelle wünsche ich Ihnen, Ihren Familien und Ihren Mitarbeitenden gute Geschäfte, dann einige geruhsame Tage und schliesslich gute Gesundheit, viel Glück und Erfolg sowie nur das Allerbeste für 2019!

Ruedi Hadorn, SFF-Direktor

 
 
 
 
Elias Welti, Leiter Kommunikation und stv. Direktor SFF
 
 
 
 
 

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