Es lohnt sich wirklich!

28.09.2022

Mit der deutlichen Ablehnung der Massentierhaltungsinitiative (MTI) mit 63 Prozent und der knappen Annahme der AHV 2021 hat das Schweizer Volk am vergangenen Wochenende erneut gezeigt, dass die Vernunft in unserem Land durchaus ihren Platz hat.

Bleibt zu hoffen, dass das eindeutige Ergebnis der MTI bei der Gegenseite noch den einen oder anderen Denkprozess auszulösen vermag. Ein ebenso klares Ergebnis konnte vor kurzem auch im Ständerat erzielt werden, welcher einer Entschädigungslösung im Seuchenfall für fleischverarbeitende Betriebe mit 26 zu 10 Stimmen bei 4 Enthaltungen zustimmte; die Fortsetzung im Nationalrat folgt voraussichtlich noch in diesem Jahr. Derartige Resultate kommen jedoch nicht einfach so zustande. Dazu kommt es nur, wenn sowohl im Parlament wie auch landauf, landab unzählige Helfer Überzeugungsarbeit leisten und sich die Adressaten der jeweiligen Botschaften auch wirklich überzeugen lassen. Hierfür sei allen Beteiligten im Namen des SFF ganz herzlich gedankt, auch im Wissen darum, dass solche Engagements wohl auch weiterhin gefragt sind!

Aber auch im Bildungsbereich gibt es über grosse Erfolge zu berichten! So zum Beispiel im Rahmen des Zukunftsträgers 2022, wo unter den drei Nominierten Richard Felder (Entlebuch), Edi Lüthi (Hausen, AG), und Nicolas Kraus (Thalwil) Letzterer zum Berufsbildner des Jahres 2022 der Kategorie Fleischfachmann/-frau gekürt wurde – allen ganz herzliche Gratulation! Die Glückwünsche des SFF gebühren aber auch allen Teilnehmern der Schweizer Meisterschaften der Fleischfachleute und im Fleischplattenlegen wie auch sämtlichen Beteiligten im Vorder- und im Hintergrund anlässlich der SwissSkills, der Schweizer Berufsmeisterschaften, von Anfang September in Bern. Besonders gratulieren wir hierbei Maurus Inauen (Appenzell) als neuem Schweizer Meister, Silvio Hinrichs (Stein, AR) zum 2. Rang und Riccardo Catelli aus Solbiate con Cagno (Italien) zum 3. Rang. Sie alle haben es verstanden, mit ihrem Mut und ihrem Engagement die Kreativität und die Vielseitigkeit der Fleischberufe einem breiten Publikum zu präsentieren und so das Image des Fleischmetiers weiter positiv zu fördern!

Wie all die obigen Beispiele zeigen – und das mit direktem Bezug auf das Editorial in der Ausgabe Nr. 17 –, sind es nicht die Absichtserklärungen, sondern die konkreten Engagements von uns allen, die uns als Branche weiterbringen – es lohnt sich wirklich!

Ivo Bischofberger, Präsident
Ruedi Hadorn,  Direktor

 
 
 
 
 

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